Altersmedizin (Geriatrie)

Qualitätsmerkmal: Beweglichkeit

Gute Behandlungsqualität lieg vor, wenn sich die Beweglichkeit der Patienten während der Behandlung in einem Krankenhaus (vollstationär) oder einer Tagesklinik (teilstationär) deutlich verbessert.

Mit einem einfachen Test kann die Beweglichkeit älterer Patienten geprüft werden. Dabei müssen sie von einem Stuhl aufstehen, drei Meter gehen, sich umdrehen und wieder hinsetzen. Benötigen die Patienten mehr als 20 Sekunden, sind sie in ihrer alltäglichen Beweglichkeit, die Voraussetzung ist zum Beispiel für den selbständigen Gang zur Toilette, eingeschränkt. Bei mehr als 30 Sekunden sind eine intensive Betreuung und eine Hilfsmittel-Versorgung, zum Beispiel mit Rollator oder Gehstütze, erforderlich. Der Test nennt sich „Timed-up & go“ und wird von den Ärzten auch als Maß für die Sturz-Gefährdung bzw. die wiedererlangte Sicherheit am Ende eines Klinikaufenthalts eingesetzt.

So deutlich verbessert sich die Beweglichkeit der Patienten während des Aufenthalts im Krankenhaus – vollstationär

Das folgende Schaubild zeigt pro Krankenhaus die Anteile der Patienten, die für den Beweglichkeits-Test mehr als 30 Sekunden (rot), mehr als 20 bis incl. 30 Sekunden (gelb) und weniger als 20 Sekunden (grün) benötigen. Auf dieser Basis können unterschiedlich intensive therapeutische Maßnahmen für die einzelnen Patienten verordnet werden. Bei Entlassung sollte der Anteil der Patienten, die den Test in weniger als 20 Sekunden bewältigen, größer sein als bei der Aufnahme ins Krankenhaus. Die folgenden Daten und Ergebnisse wurden im ersten Quartal 2018 erhoben und ausgewertet. 

Hinweis: Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, das St. Marienkrankenhaus Brandenburg und die Lausitz Klinik Forst führen nicht den Test „Timed-up & Go“, sondern den „Tinetti-Test“ zur Beurteilung der Mobilität und des Sturz-Risikos ihrer Geriatrie-Patienten durch. Aus diesem Grund erscheinen die genannten Krankenhäuser nicht in diesem Schaubild. Sowohl der „Timed-up & Go“-Test als auch der „Tinetti-Test“ sind anerkannte und standardisierte Test-Verfahren.

Benötigte Zeit für den Beweglichkeits-Test:

über 30 Sek.

zwischen 20-30 Sek.

unter 20 Sek.

So deutlich verbessert sich die Beweglichkeit der Patienten während des Aufenthalts in der Tagesklinik – teilstationär

Das folgende Schaubild zeigt pro Krankenhaus die Anteile der Patienten, die für den Beweglichkeitstest mehr als 30 Sekunden (rot), mehr als 20 bis incl. 30 Sekunden (gelb) und weniger als 20 Sekunden (grün) benötigen. Auf dieser Basis können unterschiedlich intensive therapeutische Maßnahmen für die einzelnen Patienten verordnet werden. Bei Entlassung sollte der Anteil der Patienten, die den Test in weniger als 20 Sekunden bewältigen, größer sein als bei der Aufnahme ins Krankenhaus. Die folgenden Daten und Ergebnisse wurden im ersten Quartal 2018 erhoben und ausgewertet. 

Hinweis: Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, das St. Marienkrankenhaus Brandenburg und die Lausitz Klinik Forst führen nicht den Test „Timed-up & Go“, sondern den „Tinetti-Test“ zur Beurteilung der Mobilität und des Sturzrisikos ihrer Geriatrie-Patienten durch. Aus diesem Grund erscheinen die genannten Krankenhäuser nicht in diesem Schaubild. Sowohl der „Timed-up & Go“-Test als auch der „Tinetti-Test“ sind anerkannte und standardisierte Test-Verfahren.

Benötige Zeit für den Beweglichkeitstest:

über 30 Sek.

zwischen 20-30 Sek.

unter 20 Sek.

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