Frühgeborene und kranke Neugeborene

Qualitätsmerkmal: Richtige Körpertemperatur

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst wenige Kinder unmittelbar nach der Geburt eine zu niedrige Körpertemperatur haben.

Die Körpertemperatur ist ein wichtiger Maßstab für den Gesundheitszustand eines Neugeborenen. Eine gute Versorgung sollte eine Temperatur zwischen 36,0 und 37,5 °C unmittelbar nach der Geburt sicherstellen. Neugeborene können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren und verlieren relativ viel Wärme, weil ihre Körperoberfläche im Verhältnis zur Körpermasse viel größer ist als bei Erwachsenen. Sie sind daher auf eine wärmende Umgebung, z.B. einen Inkubator („Brutkasten“) oder eine Wärmematratze angewiesen. Für die Entwicklung des Neugeborenen ist es daher wichtig, dass unmittelbar nach der Geburt seine Körpertemperatur gemessen wird und die Ärzte auf der neonatologischen Station im Falle einer zu niedrigen Temperatur die Ursache dafür feststellen und regulierende Maßnahmen einleiten.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie selten die Körpertemperatur bei Neugeborenen zu niedrig ist bzw. nicht gemessen wird.

So selten liegt die Körpertemperatur von Neugeborenen unter 36,0 °C

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Kl. Westbrandenburg BRB
Kl. Westbrandenburg Potsdam
Ruppiner Kliniken
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     3,1 %
     3,4 %
     1,1 %
     6,9 %
     3,8 %
     
     3,3 %
     4,5 %
    2015
  • 2016
     2,1 %
     5,8 %
     0,9 %
     5,8 %
     2,5 %
     
     2,9 %
     4,3 %
    2016

So selten wird die Körpertemperatur von Neugeborenen nicht gemessen

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Kl. Westbrandenburg BRB
Kl. Westbrandenburg Potsdam
Ruppiner Kliniken
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     0,4 %
     0,5 %
     4,4 %
     0 %
     0,6 %
     
     0,9 %
     1,6 %
    2015
  • 2016
     1,1 %
     0,8 %
     2,7 %
     0 %
     3,0 %
     
     1,2 %
     1,4 %
    2016