Frühgeborene und kranke Neugeborene

Qualitätsmerkmal: Vermeidung von Hirnblutungen

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es bei sehr kleinen Frühgeborene möglichst selten zu schweren Hirnblutungen kommt.

Bei Frühgeborenen kann es zu Hirnblutungen unterschiedlichen Ausmaßes kommen. Rund 20 Prozent aller Kinder unter 1.500 Gramm Geburtsgewicht sind davon betroffen. Sehr kleine und unreife Frühgeborene, männliche Babys und Mehrlinge sind stärker gefährdet, auch Durchblutungsschwankungen unter der Geburt, Infektionen und Entzündungen können zu Hirnblutungen beitragen. Leichte Hirnblutungen haben nicht zwangsläufig gravierende Folgen für die längerfristige Entwicklung des Kindes, schwere Hirnblutungen hingegen können zu bleibenden geistigen Behinderungen und zum Tode führen. Mit bestimmten Maßnahmen können Geburtsmediziner und Neonatologen bei gefährdeten Frühgeborenen versuchen, das Risiko für Hirnblutungen zu mindern, etwa durch die Gabe von Kortikosteroiden an die Mutter vor der Geburt oder durch eine späte Abnabelung.

So selten erleiden sehr kleine Frühgeborene schwere Hirnblutungen

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Kl. Westbrandenburg BRB
Kl. Westbrandenburg Potsdam
Ruppiner Kliniken
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     2,6 %
     0 %
     2,3 %
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     2,2 %
     4,0 %
    2015
  • 2016
     5,1 %
     8,3 %
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     2,8 %
     3,8 %
    2016