Frühgeborene und kranke Neugeborene

Qualitätsmerkmal: Vermeidung von Netzhaut-Erkrankungen

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn sehr kleine Frühgeborene möglichst selten schwere Netzhaut-Erkrankungen entwickeln.

Die Netzhaut der Augen ist frühestens ab der 36. Schwangerschaftswoche voll entwickelt. Kommt das Kind vorher zur Welt, besteht das Risiko einer Frühgeborenen-Retinopathie, einer Erkrankung der Netzhaut. Bis zu 40 Prozent der Kinder unter 1.500 Gramm Geburtsgewicht entwickeln eine Netzhaut-Erkrankung. Bei den meisten bilden sich die krankhaften Netzhaut-Veränderungen von selbst wieder zurück. Bei einigen drohen jedoch Sehbehinderungen, im schlimmsten Fall die Erblindung. Augenärzte können versuchen, dies durch eine Laserbehandlung der Netzhaut oder durch Gabe von Medikamenten in den Augapfel zu verhindern. Die Ursachen für die Krankheitsentstehung sind noch nicht vollständig geklärt; Hauptursache ist die extreme Unreife der Netzhaut-Gefäße. Frühgeborene, die mit hoher Sauerstoffdosis behandelt werden müssen oder starke Schwankungen der Sauerstoffversorgung haben, weisen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko auf.

So selten kommt es bei sehr kleinen Frühgeborenen zu schweren Netzhaut-Erkrankungen

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Kl. Westbrandenburg BRB
Kl. Westbrandenburg Potsdam
Ruppiner Kliniken
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     0 %
     0 %
     3,9 %
    Keine Teilnahme
     0 %
     
     1,2 %
     3,8 %
    2015
  • 2016
     3,5 %
     8,7 %
     0 %
     0 %
     0 %
     
     3,3 %
     3,4 %
    2016