Frühgeborene und kranke Neugeborene

Qualitätsmerkmal: Vermeidung von Schädigung der weißen Hirn-Substanz

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei sehr kleinen Frühgeborenen möglichst selten eine Schädigung der weißen Hirn-Substanz eintritt.

Bei 2 bis 4 Prozent aller sehr kleinen Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm tritt eine so genannte periventrikuläre Leukomalazie (PVL) ein. Dabei handelt es sich um eine Schädigung der weißen Substanz im Gehirn. In der weißen Substanz liegen motorische Nervenbahnen, mit denen u.a. Bewegungen gesteuert werden. Eine Schädigung in diesem Bereich kann zu Ausfällen motorischer Funktionen führen, etwa zu Bewegungsstörungen der Arme und Beine, zu Spastiken und zu Epilepsie, aber auch zu Seh- und Hörstörungen und zu schweren Beeinträchtigungen der geistigen Fähigkeiten. PVL ist eine Ursache für neurologische Behinderungen von Frühgeborenen. Eine Minderdurchblutung dieser Gehirnbereiche wird als Ursache für dieses Krankheitsbild vermutet. Der Zeitpunkt einer solchen Minderdurchblutung kann vor oder nach der Geburt liegen. Da sich die Diagnose im Ultraschall des Gehirns erst einige Wochen nach dem Ereignis stellen lässt, ist die genaue Klärung der Entstehung häufig nicht möglich.

So selten kommt es bei sehr kleinen Frühgeborenen zu einer Schädigung der weißen Hirn-Substanz (periventrikuläre Leukomalazie)

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Kl. Westbrandenburg BRB
Kl. Westbrandenburg Potsdam
Ruppiner Kliniken
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     0 %
     0 %
     2,6 %
     0 %
     0 %
     
     0,8 %
     1,5 %
    2015
  • 2016
     2,6 %
     0 %
     0 %
     0 %
     0 %
     
     1,2 %
     1,4 %
    2016