Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Begründete Eierstock-Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele durchgeführte Eierstock-Operationen begründet gewesen sind, d.h. wenn nach der Operation festgestellt wird, dass bei den Patientinnen tatsächlich erkranktes Gewebe oder beeinträchtigende Zysten vorgelegen haben.

Zysten an den Eierstöcken werden oft zufällig bei Routine-Untersuchungen entdeckt. In den meisten Fällen verursachen sie keine Beschwerden und bilden sich von selbst zurück. Krankheitsstatus erhalten Zysten, wenn sie zu Zyklus-Störungen, schmerzhaften oder irregulären Blutungen, z.B. nach den Wechseljahren, Unterleibsschmerzen, Verstopfung oder starkem Unwohlsein führen. In aller Regel beobachtet der Gynäkologe den Verlauf einer Zyste über mehrere Monatszyklen; die Untersuchung erfolgt mit Ultraschall. Eine operative Entfernung von Eierstock-Zysten sollte nur in begründeten Fällen vorgenommen werden. Nach der Operation ist das entfernte Gewebe unbedingt zu untersuchen, um eine genaue Diagnose stellen und eine bösartige Erkrankung ausschließen zu können. Diese Gewebeuntersuchung gibt gleichzeitig Aufschluss darüber, ob die Operation überhaupt notwendig war.

So häufig wird bei Patientinnen nach der Operation tatsächlich erkranktes Gewebe oder eine Zyste festgestellt, d.h. die Operation war begründet

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
DRK-Krhs. Luckenwalde
Ev. KH Ludwigsfelde-Teltow
Helios Klinikum Bad Saarow
Immanuel Klinik Rüdersdorf
Immanuel Klinikum Bernau
Klinik Nauen
Klinik Oranienburg
Klinik Rathenow
Klinikum EvB Potsdam
Klinikum NL Lauchhammer
Krankenhaus Eisenhüttenstadt
Krankenhaus Strausberg
Kreiskrankenhaus Prenzlau
Lausitz Klinik Forst
Ruppiner Kliniken
Sana Krankenhaus Templin
St. Josefs-KH Potsdam
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     91,3 %
     85,7 %
     100 %
    Keine Teilnahme
     78,6 %
     84,6 %
     90,9 %
     90,0 %
     100 %
     69,0 %
     88,9 %
     33,3 %
     83,3 %
     100 %
     100 %
     77,8 %
     75,0 %
     66,7 %
     71,4 %
     
     85,2 %
     88,0 %
    2015
  • 2016
     95,0 %
     95,5 %
     100 %
     72,7 %
     90,3 %
     84,6 %
     80,0 %
     90,9 %
     100 %
     65,5 %
     100 %
     71,4 %
     66,7 %
     80,0 %
     96,6 %
     89,2 %
     100 %
     62,5 %
     100 %
     
     87,4 %
     88,5 %
    2016