Herzschrittmacher-Einsatz

Qualitätsmerkmal: Strahlenschutz

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst vielen Patienten das Höchstmaß der Strahlenbelastung beim Einsatz eines Herzschrittmachers eingehalten wird.

Das Einsetzen eines Herzschrittmachers erfolgt unter Röntgen-Durchleuchtung, damit die Lage der Herzschrittmacher-Sonden optimal bestimmt und kontrolliert werden kann. Die Röntgenstrahlung sollte dabei auf das erforderliche Mindestmaß eingestellt sein, um die Patienten nicht unnötiger Strahlenbelastung auszusetzen. Die Fachgremien orientieren sich bei diesem Qualitätsmerkmal an den Berechnungsmethoden des Bundesamts für Strahlenschutz und haben bestimmte Schwellenwerte ermittelt. Die Strahlenbelastung wird als so genanntes Dosis-Flächen-Produkt wiedergegeben und in der Einheit cGy*cm2 (Centi-Gray mal Quadratzentimeter) gemessen. Die Strahlenbelastung bei der Implantation eines Einkammer-Herzschrittmachersystems sollte den Wert von 1.200 cGy*cm2 nicht überschreiten, bei einem Zweikammer-System 1.700 cGy*cm2. Bei einem CRT-System (Kardiale Resychronisations-Therapie, engl. Cardiac Resynchronization Therapy), auch Dreikammer-System genannt, beträgt der Schwellenwert 5.200 cGy*cm2.

Bei so vielen Patienten wird das Höchstmaß an Strahlenbelastung eingehalten:

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Ev. KH Ludwigsfelde-Teltow
Ev. Krankenhaus Luckau
Helios Klinikum Bad Saarow
Immanuel Klinik Rüdersdorf
Immanuel Klinikum Bernau
Klinik EvB Bad Belzig
Klinik Hennigsdorf
Klinik Nauen
Klinik Rathenow
Klinikum Brandenburg
Klinikum EvB Potsdam
Klinikum NL Senftenberg
KMG Klinikum Luckenwalde
KMG Klinikum Wittstock
Krankenhaus Eisenhüttenstadt
Krankenhaus Strausberg
Krankenhaus Wriezen
Lausitz Klinik Forst
Ruppiner Kliniken
Sana Krankenhaus Templin
Sana-Herzzentrum Cottbus
St. Josefs-KH Potsdam
W.-Forßmann-KH Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2016
     94,8 %
     64,8 %
     80,0 %
     92,6 %
     69,6 %
     98,2 %
     96,7 %
     100 %
     77,0 %
     85,0 %
    Keine Teilnahme
     90,5 %
     75,8 %
     66,1 %
     97,2 %
     67,7 %
     92,3 %
     0 %
     92,0 %
     92,5 %
    Keine Teilnahme
     77,9 %
     62,1 %
     93,4 %
     
     85,5 %
     84,2 %
    2016
  • 2017
     95,2 %
     72,5 %
     63,6 %
     98,7 %
     94,4 %
     98,2 %
     91,8 %
     96,0 %
     83,6 %
     92,3 %
     100 %
     90,5 %
     85,7 %
     67,9 %
     93,8 %
     61,9 %
     87,5 %
     59,1 %
     100 %
     90,0 %
     85,0 %
     72,8 %
     79,0 %
     91,9 %
     
     88,6 %
     88,2 %
    2017