Hüft- und Kniegelenk-Ersatz in Brandenburgs Krankenhäusern

Ein künstliches Gelenk (Endoprothese) besteht aus speziellen Metall-Legierungen, Kunststoffen oder aus Keramik. Damit kann ein natürliches Gelenk ersetzt werden, wenn dieses aufgrund von Verschleiß, eines Unfalls oder einer Verletzung nicht mehr funktionstüchtig oder gar gebrochen ist oder dauerhaft starke Schmerzen verursacht, die auf anderem Wege nicht mehr gelindert werden können. In der Regel handelt es sich hierbei um Hüft- und Kniegelenk, aber auch für z.B. Schulter-, Sprung- oder Ellenbogengelenke gibt es heute Implantate. Das Einsetzen künstlicher Gelenke gehört inzwischen zu den häufigsten Operationen in Deutschland; in Brandenburg werden jährlich über 13.000 Hüft- und Kniegelenke implantiert. Weitere Informationen finden Sie hier:

Medizinische Informationen zum Hüftgelenk-Ersatz
Medizinische Informationen zum Kniegelenk-Ersatz

Im Land Brandenburg gibt es flächendeckend zahlreiche Krankenhäuser mit Fachabteilungen für Orthopädie bzw. für Unfallchirurgie und Orthopädie, die eine Versorgung mit künstlichen Gelenken auf hohem Niveau anbieten.

Brandenburger Krankenhäuser für Hüft- und Kniegelenk-Ersatz

Tippen Sie auf den gewünschten Bezirk und danach auf das gewünschte Krankenhaus, um Details zur Versorgung von Frühgeborenen zu erfahren.

Hüftgelenkersatz - Krankenhäuser, die Hüftgelenkersatz-Operationen durchführen

Hüft- und Kniegelenkersatz - Krankenhäuser, die Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen durchführen

Gute medizinische Qualität in Brandenburger Krankenhäusern

Brandenburger Krankenhäuser weisen im Bereich der endoprothetischen Versorgung eine hohe medizinische Qualität auf, die häufig besser als im bundesdeutschen Durchschnitt ist. Informieren Sie sich über die Qualität anhand von Schaubildern und Erläuterungen:

Qualitätsergebnisse der Brandenburger Krankenhäuser beim Hüftgelenk-Ersatz
Qualitätsergebnisse der Brandenburger Krankenhäuser beim Kniegelenk-Ersatz

Eine Reihe von Brandenburger Krankenhäusern haben sich als EndoProthetikZentren (EPZ) zertifizieren lassen. Sie weisen damit eine besondere Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung nach, die regelmäßig von externen Fachgremien überprüft wird. Zu den Zertifizierungskriterien zählen u.a. die Durchführung von jährlich mindestens 100 endoprothetischen Operationen durch speziell ausgebildete und erfahrene Operateure sowie die Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland.

An größeren regionalen Kliniken oder an Kliniken, die sich auf Orthopädie spezialisiert haben, sind häufig EndoProthetikZentren der Maximalversorgung (EPZmax) angesiedelt, die ein noch umfangreicheres und spezialisierteres Leistungsspektrum bieten. Diese Zentren haben weitergehende Zertifizierungskriterien einzuhalten, z.B. jährlich mindestens 200 endoprothetische Operationen, davon mindestens 50 Wechsel-Operationen, bei denen ein altes Implantat durch ein neues ausgetauscht wird. Sie müssen außerdem jederzeit Notfall-Operationen durchführen können, eine intensivmedizinische Betreuung gewährleisten und spezielle Kompetenz in Tumororthopädie (Knochenkrebs) haben.

Ob bzw. welche Zertifizierung ein Krankenhaus hat, erfahren Sie, wenn Sie auf den Standort in der Karte klicken oder tippen.