Qualitätsergebnisse bei Hüftgelenkersatz

Übersicht: „Künstliche Hüfte“: Operation mit sehr guten Ergebnissen

Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-Endoprothese) gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen im Krankenhaus. Die wichtigste Ursache, die einen Hüftgelenkersatz notwendig macht, ist der Verschleiß des natürlichen Hüftgelenks, die so genannte Hüftgelenks-Arthrose. Außerdem wird oft nach einem Oberschenkelhalsbruch – vor allem bei älteren Patienten – ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Eine Operation kann aber auch notwendig werden, wenn sich ein bereits früher eingesetztes künstliches Hüftgelenk lockert, instabil wird oder eine Entzündung entsteht. Das Einsetzen einer Hüft-Endoprothese ist heute ein Routineeingriff, der in den allermeisten Fällen ausgezeichnete Behandlungsergebnisse erzielt. Viele Patienten sind danach wieder weitgehend schmerzfrei und gehfähig. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Der Qualitätsvergleich der Krankenhäuser in Brandenburg bei diesem operativen Eingriff untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Navigationsleiste am linken Rand aufgelistet sind. So wird zum Beispiel gemessen, wie häufig es bei Patienten Komplikationen gab, wie oft es zu Wundinfektionen nach der Operation kam oder wie viele Patienten gehfähig waren, als sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden.

Zahl der Behandlungen

  • 2015
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Krankenhausspiegel Brandenburg die Ergebnisse ihrer Behandlungsqualität beim Hüftgelenkersatz aufgrund von Gelenkverschleiß (Arthrose), Oberschenkelhalsbruch und Prothesen-Wechsel. Die Balken und Zahlen geben an, wie häufig dieser Eingriff in diesen Häusern durchgeführt wurde: bundesweit rund 246.000 Mal, über 7.300 Operationen wurden in den Krankenhäusern in Brandenburg durchgeführt.