Geburtshilfe

Qualitätsmerkmal: Schutz vor Infektionen bei Kaiserschnitt-Entbindung

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele werdende Mütter vor oder während eines Kaiserschnitts mit Antibiotika versorgt werden, um Infektionen zu verhindern.

Ein Kaiserschnitt ist eine Operation, die für Mütter das Risiko von Infektionen mit sich bringt. Am häufigsten treten Infektionen der Gebärmutterschleimhaut, Wund- oder Harnwegs-Infektionen auf. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei ungeplanten Kaiserschnitten oder Notfall-Kaiserschnitten fast jede dritte Mutter eine Gebärmutterschleimhaut-Entzündung erleidet, die Schmerzen, Blutungen und Fieber verursacht. Das Risiko von Infektionen lässt sich deutlich senken, wenn vor oder während der Kaiserschnitt-Entbindung Antibiotika verabreicht werden. Von dieser Maßnahme sollte in der Regel jede Patientin profitieren.

So häufig erhalten Mütter bei einem Kaiserschnitt Antibiotika zum Schutz vor Infektionen

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
DRK-Krhs. Luckenwalde
Ev. KH Ludwigsfelde-Teltow
Helios Klinikum Bad Saarow
Immanuel Klinik Rüdersdorf
Immanuel Klinikum Bernau
Klinik Nauen
Klinik Oranienburg
Klinik Rathenow
Klinikum EvB Potsdam
Klinikum NL Lauchhammer
Krankenhaus Eisenhüttenstadt
Krankenhaus Strausberg
Lausitz Klinik Forst
Ruppiner Kliniken
Sana Krankenhaus Templin
St. Josefs-KH Potsdam
W.-Forßmann-Khs. Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     97,8 %
     99,1 %
     100 %
    Keine Teilnahme
     99,1 %
     99,1 %
     100 %
     99,3 %
     100 %
     99,8 %
     98,6 %
     97,4 %
     95,2 %
     100 %
     95,2 %
     98,9 %
     98,1 %
     99,4 %
     
     98,6 %
     98,2 %
    2015
  • 2016
     98,4 %
     100 %
     100 %
     98,6 %
     98,8 %
     99,3 %
     100 %
     99,1 %
     100 %
     100 %
     100 %
     98,4 %
     91,0 %
     100 %
     93,5 %
     96,8 %
     99,0 %
     100 %
     
     98,8 %
     98,7 %
    2016