Herzkatheter-Anwendungen

Qualitätsmerkmal: Geringe Strahlenbelastung

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn die Strahlenbelastung für Patient und Arzt gering bleibt.

Nicht nur die Dauer der Röntgenstrahlen, auch die vom Körper aufgenommene Energiemenge gibt Aufschluss über die Strahlenbelastung während einer Herzkatheter-Anwendung. Gemessen wird sie als Flächendosisprodukt. Dieses Flächendosisprodukt ist das rechnerische Produkt einer bestrahlten Fläche und der auf dieser Fläche wirksamen Strahlendosis. Je niedriger das Flächendosisprodukt, desto geringer die aufgenommene Energiemenge und damit auch Strahlenbelastung.

Die folgenden vier Schaubilder zeigen, wie selten in den Krankenhäusern in Brandenburg die empfohlene Strahlenbelastung überschritten wird.

So selten wird die empfohlene Strahlenbelastung bei Herzkatheter-Untersuchungen (bis 3.500 cG*ycm2) überschritten

So selten wird die empfohlene Strahlenbelastung bei Ballonkatheter-Behandlungen (bis 6.000 cG*ycm2) überschritten

So selten wird die empfohlene Strahlenbelastung bei kombinierten Eingriffen (bis 8.000 cG*ycm2) überschritten

So selten ist die Strahlenbelastung nicht schriftlich festgehalten worden