Hüftgelenk-Ersatz

Qualitätsmerkmal: Sturz-Prophylaxe

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst vielen Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben, im Krankenhaus Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen durchgeführt werden.

Beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks sollte möglichst bald nach der Operation mit den Patienten trainiert werden, wie sie künftig Stürze vermeiden. Insbesondere Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch haben ein erhöhtes Sturz-Risiko, bedingt durch ihr meist hohes Lebensalter, durch die Operation und durch den noch ungeübten Gebrauch von Geh-Hilfen.

Dies kann durch Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen (Sturz-Prophylaxe) vermindert werden. Mit den Patienten sollten noch im Krankenhaus mindestens drei verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden. Dazu gehören die systematische Erfassung des individuellen Sturz-Risikos sowie z.B. ein Geh-Training, die Einführung und Einübung des Gebrauchs von Hilfsmitteln wie Geh-Hilfen und die Aufklärung über Gefahrenquellen (z.B. Stolperfallen) in der Wohnung.

So häufig werden bei Patienten Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen durchgeführt

 
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Ev. KH Ludwigsfelde-Teltow
Ev. Krankenhaus Luckau
Helios Klinikum Bad Saarow
Immanuel Klinik Rüdersdorf
Immanuel Klinikum Bernau
Johanniter-Krhs. Treuenbrietzen
Klinik EvB Bad Belzig
Klinik Nauen
Klinik Rathenow
Klinikum Brandenburg
Klinikum EvB Potsdam
Klinikum NL Lauchhammer
Klinikum NL Senftenberg
KMG Klinikum Kyritz
KMG Klinikum Luckenwalde
KMG Klinikum Pritzwalk
Krankenhaus Eisenhüttenstadt
Krankenhaus Spremberg
Krankenhaus Strausberg
Krankenhaus Wriezen
Kreiskrankenhaus Prenzlau
Lausitz Klinik Forst
NWS Guben
Oberlinklinik Potsdam
Ruppiner Kliniken
Sana Kliniken Sommerfeld
Sana Krankenhaus Templin
St. Josefs-KH Potsdam
W.-Forßmann-KH Eberswalde
 
Brandenburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     93,9 %
     31,3 %
     28,6 %
    Keine Teilnahme
     98,3 %
    Keine Teilnahme
     56,6 %
     22,2 %
     81,5 %
     92,5 %
     96,8 %
     68,4 %
    Keine Teilnahme
     76,1 %
    Keine Teilnahme
     86,4 %
    Keine Teilnahme
     46,3 %
     0,6 %
     94,3 %
     95,4 %
    Keine Teilnahme
     90,9 %
     64,1 %
     98,3 %
     77,2 %
     98,2 %
    Keine Teilnahme
     76,9 %
    Keine Teilnahme
     
     84,9 %
     79,3 %
    2015
  • 2016
     96,3 %
     100 %
     83,3 %
     81,1 %
     100 %
    Keine Teilnahme
     99,2 %
    Keine Teilnahme
     100 %
     96,2 %
    Keine Teilnahme
     93,4 %
     100 %
     96,3 %
     97,2 %
     91,5 %
     97,1 %
     100 %
     100 %
     97,1 %
     95,9 %
     84,9 %
    Keine Teilnahme
     85,4 %
     100 %
     98,2 %
     100 %
    Keine Teilnahme
     98,1 %
     100 %
     
     97,1 %
     92,9 %
    2016
  • 2017
     93,7 %
     96,6 %
     72,2 %
     94,4 %
     100 %
     100 %
     100 %
     92,3 %
     83,9 %
     97,8 %
     99,2 %
     94,1 %
     100 %
     100 %
     98,0 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     98,1 %
     96,3 %
     100 %
     98,3 %
     100 %
     96,6 %
     100 %
     100 %
     96,9 %
     98,3 %
     
     97,6 %
     95,0 %
    2017